Satzung

Beschlussfähige Satzung der „Kirmesgesellschaft Dermich e. V.“

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Kirmesgesellschaft Dermich“, im folgenden „Verein“ genannt. Der Verein hat seinen Sitz in 36466 Dermbach und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Bad Salzungen eingetragen werden. Der Verein wird sodann um den Zusatz „eingetragener Verein“ („e. V.“) erweitert.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweckbestimmung

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 51 ff AO Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“.

Zweck des Vereins ist, das Brauchtum der Kirmes zu pflegen. Seine Aufgabe ist die Aufklärung und Informationsvermittlung der Mitglieder in das Brauchtum der Kirchenweihe und dessen Geschichte. Er führt die alte Tradition der Kirmes und der damit verbundenen Geschichte der Kirchgemeinde fort und fördert deren Sinn in seiner kulturellen Bedeutung in Dermbach.

Der Verein sorgt dafür, dass ganz besonders die alte Dermbacher Kirmestradition bewahrt bleibt. Zu den Bräuchen zählen: das Aufstellen des Kirmesbaumes, Kirmespredigt, Ständchen, Traditionstanz unter der Linde, Kirmesumzug und Kirmesbeerdigung.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3
Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen zur Aufnahme der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

§ 4
Ehrenmitgliedschaft

Zu Ehrenmitgliedern werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Veranstaltungen und Sitzungen teilnehmen.

§ 5
Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht auf volle Unterstützung des Vereins im Rahmen der Satzung. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber den Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Alle Mitglieder, mit Ausnahme der jugendlichen Mitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Dieses Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck auch in der Öffentlichkeit in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten und alle satzungsmäßigen Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu befolgen. Termine gegenüber dem Verein sind einzuhalten. Mitgliedsbeiträge sind rechtzeitig zu entrichten.

§ 6
Beginn und Ende der Mitgliedschaft

Die Aufnahme in den Verein hat durch schriftliche Anmeldung beim Vorstand zu erfolgen. Dieser entscheidet über die Aufnahme mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann gegen die Ablehnung Widerspruch eingelegt werden. Der Vorstand ist gegenüber dem Antragsteller verpflichtet, ihm anlässlich der folgenden Mitgliederversammlung das Recht einzuräumen, seine Berufungsgründe persönlich vorzutragen. Zur Abstimmung über die eventuelle Mitgliedschaft genügt eine einfache Stimmenmehrheit der Anwesenden Mitglieder.

Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitgliedes oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer monatlichen Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres. Es gilt das Datum des Eingangs.

Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann durch Beschluss des Vorstands mit einfacher Stimmenmehrheit mit sofortiger Wirkung geschehen, wenn das Mitglied gegen die Vereinsinteressen, die Satzung, den Satzungszweck schwer verstößt, den guten Ruf des Vereins schädigt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz Mahnung nicht nachkommt. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Dem Mitglied steht eine Einspruchsmöglichkeit zu, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Während des Verfahrens ruht die Mitgliedschaft.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen und sonstige Zahlungsrückstände bleibt davon unberührt.

Ausscheidende Mitglieder sind zur Einhaltung aller sonstigen satzungsmäßigen Pflichten bis zum Tag ihres Ausscheidens verpflichtet.

§ 7
Mitgliedsbeiträge

Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Die Höhe und Fälligkeit des Beitrags wird in der Mitgliederversammlung bestimmt.

Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder erst während des Geschäftsjahres eintritt.

Neu eintretende Mitglieder werden erst dann Mitglieder mit allen Rechten und Pflichten, wenn der Jahresbetrag vollständig entrichtet ist. Ausnahmen kann der Vorstand gewähren.

§ 8
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind: a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand.

§ 9
Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie hat folgende Aufgaben:

1. Die Wahl des Vorstandes
2. Die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer
3. Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstands, des Prüfberichts der Kassenprüfer
4. Die Erteilung der Entlastung des Vorstands
5. Die Festlegung der Mitgliedsbeiträge
6. Die Ernennung von Ehrenmitgliedern
7. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Verstand unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertragenen Aufgaben
8. Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

Es sind innerhalb eines Geschäftsjahres mindestens zwei ordentliche Mitgliederversammlungen durchzuführen, bei der möglichst eine Versammlung zu Beginn des Geschäftsjahres stattfinden soll. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder die Einberufung von 1/3 aller Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Die ordnungsgemäße Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannten Mitgliederadresse.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Spätere Anträge, auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge, müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der Erschienenen stimmberechtigter Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der erste Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der zweite Vorsitzende oder ein zu Beginn der Versammlung von der Mitgliederversammlung gewählter Versammlungsleiter.

Beschlüsse der Mitgliederversammlungen werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Monaten nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied sowie dem Protokollführer unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.
§ 10
Stimmrecht/ Beschlussfähigkeit

Jedes Mitglied ist mit Vollendung des 18. Lebensjahres in der Versammlung mit je einer Stimme stimmberechtigt, die nur persönlich ausgeübt werden darf. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

Abstimmungen in der Mitgliederversammlung sind nur dann schriftlich und geheim durchzuführen, wenn dies auf Verlangen mit einfacher Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder ausdrücklich verlangt wird. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine ¾-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich. Bei Zweckänderung des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung nicht erschienener Mitglieder ist schriftlich einzuholen. Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt.

§ 11
Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus

1) dem geschäftsführenden Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Ihm gehören an:

a) der erste Vorsitzende
b) der zweite Vorsitzende
c) der Schatzmeister
d) der Schriftführer

2) dem erweiterten Vorstand. Ihm gehören bis zu fünf Beisitzer an.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen. Sitzungen sind durchzuführen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

Als Mitglieder des Vereinsvorstandes können nur Mitglieder gewählt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Amtsantritt ihrer Nachfolger im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes bestimmt der Vorstand ein Ersatz- Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er vertritt den Verein in allen ihm angehenden Angelegenheiten nach außen. Er führt die Geschäfte, soweit diese nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Zur Durchführung besonderer Aufgaben kann der Vorstand einzelne Mitglieder oder Mitgliedergruppen bestimmen. Diese handeln dann bis zur Beendigung der übertragenen Aufgaben.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer vertreten. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
§ 12
Kassenprüfer

In der Mitgliederversammlung zu Beginn des Geschäftsjahres sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von einem Jahr zu wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Buchung und die Mittelverwendung zu prüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Kalenderjahres festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 13
Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins je zur Hälfte an die evangelische und katholische Kirchgemeinde, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

§ 14
Liquidatoren

Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, so weit die Mitgliederversammlung keine abweichenden Beschlüsse fasst.

§ 15
Gleichstellungsklausel

Die in der Satzung enthaltenen personenbezogenen Formulierungen beziehen sich gleichermaßen auf weibliche und männliche Personen.

§ 16
Inkrafttreten

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 13. Juli 2013 beschlossen und tritt mit dem Tag der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

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