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Liebe Kirmesfreunde,

in den letzten Wochen haben wir uns oft mit der Frage beschäftigt, ob unsere Kirmes in diesem Jahr stattfinden kann. Bis zum Schluss haben wir auf Lockerungen von Seiten der Bundesregierung gehofft und bereits viele Alternativen besprochen.

Durch die Verlängerung des Großveranstaltungsverbots bis zum 31.10.2020, müssen wir nun leider der Realität ins Auge sehen und geben hiermit bekannt, dass unsere diesjährige Kirmes leider nicht stattfinden wird.

Die Maßnahmen, die erforderlich wären, um unser Traditionsfest trotz des Verbotes über eine Sonderregelung doch durchführen zu können, sind für das nur aus ehrenamtlich agierenden Helfern bestehende Team nicht leistbar.

Die zehnjährige Tradition unserer Kirmes, die in diesem Jahr wieder stattfinden sollte und nun leider nicht gefeiert werden kann, wollen wir in 2021 nachholen.
Unsere nächste Traditionskirmes wird vom 14.10.2021 – 18.10.2021 stattfinden.

Bereits heute freuen wir uns auf das nächste Jahr und hoffen auf eine rege Teilnahme in einer hoffentlich Corona-freien Zeit.

Wir wünschen allen viel Gesundheit.

Der Vorstand
Kirmesgesellschaft Dermich e.V.

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Willkommen bei der Kirmesgesellschaft Dermich e.V.

Die Kirmes in der Region hat ihren Ursprung in einem kirchlichen Fest. Das Wort „Kirmes“ leitet sich von der Kirchweih-Messe, später als „Kirmesmesse“ bezeichnet, ab. Bereits im Mittelalter wurde die Kirmes zu einer Art Volksfest und so zu einer Feier, an der die ganze Dorfgemeinschaft teilnahm.

Das Kirchweihfest in Dermbach wurde nach alter
Sitte am Donnerstag nach Gallus (16. Oktober) begonnen. Am Vorabend, dem Kirmes-Heiligabend, wurden dem Bürgermeister und dem evangelischen Pfarrer seit alters her Ehrenständchen gebracht, außer diesen beiden auch dem Bezirksdirektor, späteren Landrat (als dem Vertreter der
Staatsmacht).

Als im Jahre 1924 die Bezirksdirektion aufgehoben und das Eisenacher Oberland, unser vierter Verwaltungsbezirk, mit dem Landkreis vereinigt wurde,
brachten die Kirmesburschen das dritte Ehrenständchen dem nunmehr im Schloss wohnenden
Staatsbeamten, dem Forstmeister, dar.

Ab dem Jahre 1946 zog man auch zum katholischen Pfarrhaus und brachte dort ein viertes
Ständchen dar, obwohl das Kirchweihfest nur von
der evangelischen Kirchgemeinde kirchlich begangen wurde.

Zum Gottesdienst zogen die Kirmesburschen mit
Musik, vorher aber spielten diese vor dem Gasthaus einen Choral. Nach dem Gottesdienst zogen
die Burschen mit Musik dreimal um die Linde und dann zum Wirtshaus zurück.

Laut Kirchenchronik war es früher Sitte, dass Im
gesamten Kirchspiel, d.h. Dermbach, Unteralba und Oberalba, gemeinsam am selben Tage das
Kirchweihfest gefeiert wurde. Mit dem Bau der Kapelle im Jahre 1930 in Oberalba und aus
finanziellen Gründen wurde diese Tradition beendet und jeder Ortsteil feierte seine Kirmes für sich.

Auf unzähligen Fotos von unserer Kirmes ist immer ein Motiv ganz selbstverständlich: Die Kirmesgesellschaft versammelt sich auf der Kirchentreppe. Kirmes ohne Kirche “ das ist nicht vorstellbar. Auch in den nächsten 300 Jahren nicht.

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